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gestaltung | elena gilles
Elena Gilles & Maike Hofrat
Wer entscheidet eigentlich, wer was tragen darf und was nicht? Ist es nötig, dass die Modeindustrie in „weiblich“ und „männlich“ aufgeteilt wird? In der Modewelt werden bis heute immer noch starke Rollenbilder vermittelt und wir möchten auf diese Problematik aufmerksam machen, zum Nachdenken anregen und inspirieren. Das Thema ist so lange präsent und wichtig, bis niemand mehr aufgrund seiner Kleidung diskriminiert wird.
Bei weiblich gelesenen Personen ist es schon länger gesellschaftlich akzeptiert, wenn sie weite Kleidung (wie große Pullover oder Anzüge) tragen. Oversize und „männliche“ Kleidung sind Trends. Männlich gelesene Personen, die Röcke, Kleider oder einfach nur eine von der Gesellschaft als weiblich angesehene Farbe tragen, werden oftmals noch nicht akzeptiert und toleriert. Besonders als queere, non-binäre Person ist es schwer, da gewisse Kleidungsstücke in der Gesellschaft eben nur männlich oder weiblich zugeteilt sind.